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Geschichte

Der Verein Graubünden Wald entstand 2004 aus der Fusion der beiden forstlichen Vereine Graubündens, dem Bündner Forstverein und dem Bündner Revierförsterverband.

Er hat rund 620 Mitglieder, davon gut 70 % Einzelmitglieder, vor allem Forstleute aus Graubünden, der übrigen Schweiz und Freunde des Waldes. Kollektivmitglieder sind vor allem Gemeinden und Unternehmungen.

Graubünden Wald ist zusammen mit dem Amt für Wald Graubünden und der SELVA Träger der Zeitschrift Bündnerwald, die alle 2 Monate erscheint.

Die Ziele von Graubünden Wald sind gemäss Statuten:

  • die Förderung der Bündner Forstwirtschaft und der forstlichen Berufsinteressen
  • die Vereinigung des Forstpersonals sowie anderer am Gedeihen des Waldes beteiligter oder interessierter Einzelpersonen, von Gemeinden, Körperschaften, Verbänden und Gesellschaften
  • die Förderung praxisgerechter Aus- und Weiterbildung
  • die Information über forstliche Belange und über die gemeinwirtschaftliche Bedeutung des Waldes
  • die Förderung des Gedankenaustausches und der Kameradschaft.

Geschichtliches

Der Bündner Forstverein (BFV) wurde 1901 in Chur gegründet, 1. Präsident war Forstinspektor Enderlin. Anstoss zur Gründung gab damals der Entwurf des eidg. Forstpolizeigesetzes, zu dem das Forstpersonal Stellung nehmen wollte. Schon damals wurden die Förderung der Bündner Forstwirtschaft und Wahrung der forstlichen Berufsinteressen als Ziele formuliert. In der Liste der bisherigen Präsidenten finden sich einige bekannte Forstleute aus Graubünden mit 3 – 9 jährigen Amtsdauern. Chronologisch aufgelistet: H. Schwegler, Th. Meyer, A. Renggli, B. Bavier, H. Menn, G. Juvalta, O. Letta, B. Gartmann, H. Killias, A. Nold, C. Ragaz, W. Trepp. G. Bavier, P. Philip, A. Sialm, B. Teufen, P. Spinatsch und H. Barandun.

Aktivitäten des BFV waren:

  • 1 und 2-tägige Jahresversammlungen mit Exkursionen zu einem bestimmten Thema oder in einer schönen Gegend.
  • Fachtagungen zu einem bestimmten Thema (ab 1990).
  • Seit 1990 Mitglied in der ARGE alpenländischer Forstvereine zusammen mit Bayern, Südtirol, Tirol und später noch Vorarlberg.
  • Herausgabe des Bündnerwaldes ab 1947 zusammen mit der SELVA, ab 1981 auch mit dem BRFV, sowie dem Forstinspektorat GR.
  • Stellungnahmen zu aktuellen Problemen und Gesetzesrevisionen.

Zur Wahrung der engeren Berufsinteressen sollen sich die bündnerischen Kreis- und Gemeindeoberförster teilweise am Vorabend der Jahresversammlung des BFV getroffen haben, ohne aber eine zusätzlich Organisation zu gründen.

Dafür haben aber die Bündner Revierförster 1919 den Bündner Revierförsterverband zur Wahrung ihrer Berufsinteressen gegründet. Dieser Verband hat dann im Laufe der Zeit nebst den gewerkschaftlichen Interessen den jährlichen Skipostenlauf und die im 2-Jahres Turnus stattfindende Holzhauereimeisterschaft ins Leben gerufen und organisiert. Es gab auch mindestens 1 Untersektion, nämlich Heinzenberg/ Domleschg/Hinterrhein.

Viele Revierförster waren gleichzeitig Mitglied in beiden Vereinen und erleichterten damit die Gründung des neuen Vereins, der als 1 Stimme auftreten und die Kräfte bündeln will.

Ausblick

Graubünden Wald will als einziger kantonaler Forstverein die forstlichen Interessen des Waldes und der Forstleute vertreten.

Zu diesem Zweck arbeitet er im Rahmen des Bündnerwaldes mit SELVA und dem Amt für Wald zusammen und tritt auch an die Öffentlichkeit.

Die traditionellen Anlässe beider früheren Vereine wie Fachtagungen, Skipostenlauf oder Holzhauereimeisterschaft führt er weiter, wie auch die Mitarbeit in der ARGE alpenländischer Forstvereine.

Ab Sommer 2005 wird unter www.graubuendenwald.ch über die Aktivitäten informiert.