Arbeitsitzung der ARGE alpenländischer Forstvereine
Die Vorstände der in der Arbeitsgemeinschaft alpenländischer Forstvereine zusammengeschlossenen Vereine trafen sich 20. Oktober 2006 im Kompetenz-Zentrum Holz in Landquart zum traditionellen, länderüber-greifenden Informationsaustausch.
Am Jahrestreffen der ARGE in Graubünden wurde über die Schutzwaldpflege, die Veränderungen der Forstorganisationen, das Naturgefahrenmanagement, die Wildproblematik und die Waldschäden der jeweiligen Länder informiert.
Die alpenländischen Forstvereine der Arbeitsgemeinschaft bestehend aus dem Tiroler-, Südtiroler- und Bayrischen Forstverein, dem Vorarlberger Waldverein und Graubünden Wald beobachten zur Zeit eine massive Nachfrage nach Bau- und Energieholz. Der gestiegene Holzpreis sorgt in allen Mitgliedsländern für Zuversicht.
Bei der Bewältigung von Naturkatastrophen werden das Wissen und die Erfahrungen der Forstdienste immer stärker nachgefragt. Damit steigen aber auch die Anforderungen an die Forstorgane.
Als neues Mitglied der ARGE alpenländischer Forstvereine wurde der Kärntner Forstverein einstimmig aufgenommen.
In einem weiteren Traktandum orientierte Graubünden Wald über die zweitägige Tagung, die die ARGE alpenländischer Forstvereine zusammen mit dem Schweizerischen Forstverein im Juni 2007 in Falera zum Thema „Neue Wege in der Schutzwaldbewirtschaftung“ durchführen wird.
Zusätzlich wurden die Wettbewerbsbeiträge des erstmals ausgeschriebenen „Alpinen Schutzwaldpreises“ gesichtet und der gleichzeitig tagenden Jury übergeben. Diese Jury besteht aus 3 Forstfachleuten und einem Gemeindepräsidenten und wird die Sieger der Kategorien Schulprojekte, Öffentlichkeitsarbeit, Erfolgsprojekte, Schutzwaldpartnerschaften und Innovation zuhanden der Preisverleihung Mitte Januar 2007 in Innsbruck bestimmen. Auch aus Graubünden wurde ein Projekt eingereicht.
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| Teilnehmer ARGE Tagung 2006 |
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